Das ist unsere zweite Ausgabe, und sie handelt vom Machen. Immer mehr Menschen um uns herum nähen, reparieren und bauen wieder selbst, und wir wollten verstehen, warum. Deshalb erzählen wir diesmal von Menschen, die nie damit aufgehört haben: von Macher*innen, die Dinge noch von Hand machen, langsam und mit Sorgfalt.
In unserer Titelgeschichte geht Mirjam Smend genau dieser Frage nach. Je mehr Bildschirme und KI unseren Alltag bestimmen, desto stärker wünschen wir uns ein Ergebnis, das wir anfassen können. Und wer selbst einmal an einer Töpferscheibe gesessen hat, sieht die Menschen, die es wirklich können, mit anderen Augen. Vier von ihnen stellt sie vor, in München, Malaga, im Münsterland und in Porto.
Du lernst Aistė und Tadas kennen, die seit 2014 in Litauen Schuhe filzen, mit Wolle, heißem Wasser und Olivenölseife. Du besuchst ein Atelier in den Niederlanden, in dem Menschen, die der Arbeitsmarkt übersehen hatte, Taschen und Laptophüllen aus Apfelleder und Wollfilz nähen. Wir schauen uns an, was Upcycling kann und was nicht. Mirjam erzählt, warum sie nach 16 Jahren Modejournalismus nicht mehr will, sondern das Richtige. Und es gibt Styling-Ideen für die Wochen zwischen Sommer und Herbst.
Und ganz am Ende verbringst du mit uns einen Nachmittag vor der Kamera eines alten Freundes von Zachis Familie.
Wir hoffen, die Ausgabe gefällt dir.

Über Menschen, die nicht einfach Produkte auf den Markt bringen, sondern Dinge erschaffen. Und darüber, warum wir uns gerade jetzt wieder nach ihrer Arbeit sehnen. So sehr, dass wir wieder angefangen haben, Dinge selbst zu machen.

Upcycling wird das Müllproblem nie lösen. Zu langsam, zu klein, zu abhängig davon, was gerade weggeworfen wird. Genau deshalb lohnt sich der Blick darauf, und wir haben nach den Menschen gesucht, die es gut machen.

Styling-Ideen für die Zeit zwischen Sommer und Herbst

Warum ich nach 16 Jahren Modejournalismus nicht mehr will, sondern das Richtige. Von Lieblingsstücken, Zahlen, die sich nicht wegdiskutieren lassen, und einem Begriff, den ich lange gesucht habe.
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