Suuapinga Rituale · Munich, Germany
Der Name gehörte dem Viertel
Suuapinga röstet seinen Kaffee selbst und backt sein Brot selbst, in fünf Cafés, die aus einem kleinen Raum in Schwabing gewachsen sind. Gegründet haben das Ganze 2021 Lucas Wiltfang, Emanuel Etzersdorfer und Peter Baumann.
Suuapinga, so erzählen es die Gründer, ist die erste namentliche Erwähnung Schwabings, aus dem Jahr 782. Den Namen trägt seit 2021 ein Raum an der Herzogstraße, sechzehn Quadratmeter groß, überwiegend Stehplätze, geführt wie eine italienische Espressobar. Auf der weiß verputzten Theke stapeln sich die Tassen, dahinter steht eine Maschine, davor drei Hocker.

Dann kam Neuhausen, im April 2023 die Münchner Freiheit, dazu ein Marktstand am Wiener Platz, der kleinste der fünf Läden. Seit 2025 gibt es die Müllerstraße 46 im Glockenbachviertel, wo Cafés, Bäckerei, Rösterei und Büro auf einer Straße zusammenrücken.
Brot nach denselben Maßstäben
Gebacken wurde von Anfang an selbst. Beim Trinken den höchsten Anspruch zu haben und beim Essen zu sparen, das ging für die drei nicht zusammen, so haben sie es später erzählt. In der Bäckerei an der Müllerstraße wird jeden Morgen von Hand geformt und frisch gebacken, ein Sauerteigbrot aus Roggen und Weizen mit Fenchel und Anis, dazu Zimtschnecken, Kardamomknoten, ein Knäckebröd aus Sauerteig und Urgetreide, Focaccia blechweise. Das Mehl kommt von Partnern aus der Region.

Seit die Rösterei läuft
Geröstet wird inzwischen selbst, an der Müllerstraße, in kleinen Mengen. Die Bohnen für die Abos kommen montags in den Röster und gehen am selben Tag raus. Was sich damit ändert, steht auf der Tüte. Thiriku wächst auf 1.918 Metern in Nyeri, bei der Thiriku Farmers' Cooperative Society, gegründet im Jahr 2000, und trocknet dort auf erhöhten Betten. Sase Rodoo ist ein Natural von Daye Bensa aus Sidamo. Der Espresso zum fünften Geburtstag kam von zwei Brüdern, die ihren Kaffee im Hochland von Ijen auf Ost-Java aufbereiten. Mit der eigenen Rösterei, sagen die Gründer, lassen sich längerfristige Beziehungen zu den Farmen aufbauen.

Übrig gebliebenes Brot geht nach Berlin und kommt sechs Monate später als Miso für die Cookies zurück.




























