EFFEI Kleidung · Latina, Italy
Was der Stoff werden will
Das italienische Label EFFEI fängt beim Stoff an: handbemaltes Bogolan aus Westafrika, Otomí-Stickerei aus Mexiko, Batik aus Bali, Blockdruck aus Indien. Erst in ihrer Werkstatt in Latina entscheidet Gründerin Aurora Circelli, was aus einem Stoff wird.
In der Mode steht meist zuerst eine Skizze, und dann wird der passende Stoff gesucht. Bei EFFEI kommt die Skizze zuletzt. Aurora Circelli beginnt mit dem Entwurf erst, wenn sie den Stoff in den Händen hält; umgekehrt kommt es selten vor.

Drei Leute, eine Werkstatt in Latina
Aus Bogolan, dem handbemalten Stoff Westafrikas, wurde das Korsett Bogo, mit Nylonschleifen an den Schultern. Der Otomí-Stoff aus Mexiko ist Stich für Stich von Hand bestickt, und EFFEI hat daraus eine Weste mit Futter aus Biobaumwolle gemacht.

Alavida, das eigene Muster des Labels, wird in Indien mit geschnitzten Blöcken von Hand auf Baumwolle gedruckt. Deshalb fällt jedes Korsett darin ein wenig anders aus.

Den ersten Entwurf fertigt sie selbst, nach einer einfachen Skizze auf Papier, und gibt den Prototyp dann an jemanden weiter, der ihn sauber nähen kann. EFFEI sind drei Leute. Unikate und alles, was viel Zeit braucht, entstehen in der eigenen Werkstatt in Latina, der Rest in größeren Werkstätten anderswo in Italien. Weil manche Stoffe alt sind, braucht ein einzelnes Kleidungsstück bis zu fünfzehn Tage.
Im Shop sind die Kollektionen nach der Herkunft ihrer Stoffe benannt, etwa Postcards from India oder Postcards from Mexico.


























