Matona / Organic Goods Kleidung · Vorarlberg, Austria
Der Nähtisch, an dem alles begann
Matona macht Kleidung für Kinder und Frauen aus Biobaumwolle und Leinen, entworfen in Vorarlberg und genäht in kleinen GOTS-zertifizierten Betrieben in Portugal. Gründerin Katharina Frick studierte in München Modedesign; die ersten Teile waren für ihren neugeborenen Sohn, genäht an ihrer eigenen Maschine.
Bevor Matona ein Label mit Damenkollektion und Händlern in ganz Europa war, waren es ein paar kleine Teile, genäht für ein Neugeborenes. Katharina nähte sie, weil sie Kleidung wollte, der sie auf der Haut ihres Sohnes vertrauen konnte, und davon gab es wenig.

In Europa gefertigt
Alles entsteht in Europa, in kleinen GOTS-zertifizierten Betrieben in Portugal, mit denen Matona seit Jahren arbeitet. Die beiden schauen selbst in der Produktion vorbei und halten die Partnerschaften lang. Die Wege bleiben kurz. Das GOTS-Zertifikat trägt das Unternehmen selbst, nicht nur der Stoff.
Zuerst der Stoff
Das Material steht vor dem Schnitt. Biobaumwolle und Leinen, recycelte Schurwolle, Tencel. Die Bademode wird aus ECONYL genäht, einem regenerierten Nylon aus alten Fischernetzen und anderem Plastikmüll. Eine Musselin-Bluse fällt in weichen Falten, statt eine harte Linie zu halten, und ein Cardigan wird aus Baumwolle gestrickt, die man das ganze Jahr trägt.

Zuerst Kinder, dann alle
Die ersten Kollektionen waren für Kinder bis sechs, später bis vierzehn. Die Damenlinie kam dazu, in denselben schlichten Schnitten. Was Matona tut, nennt die Marke einen Schritt nach dem anderen, hin zu etwas Besserem, und meint das wörtlich: eine Werkstatt, die man selbst besucht, ein Stoff, der lange hält, ein Teil, das weitergegeben wird.

Schritt für Schritt, und noch immer vom selben kleinen Nähtisch aus.


























