
Accessoires · Athens, Greece
“Unsere Produkte sind aus Plastik, das nicht nach Plastik aussieht. Es fühlt sich einzigartig an. Man muss es anfassen, um es zu glauben, denn man spürt, dass es handgewebt ist.”
Théla geht auf ihre erste Stelle zurück: Bei einer Branding-Agentur gestaltete sie Verpackungen für Alltagsprodukte und hatte erstmals beruflich mit Plastik zu tun. Das Problem, folgerte sie, liegt in Gebrauch und Verbrauch, nicht im Material. Sie kündigte. Als Freiwillige half sie in Indien, aussterbende Handwerkstechniken als Lebensgrundlage zu erhalten, und erlernte viele davon selbst. In Athen wandte sie sich dem Plastik zu, mit dem sie sich eng verbunden fühlte. Den Stoff für Thélas Taschen weben heute Kunsthandwerkerinnen und Kunsthandwerker in Indien, die sie von ihrer Arbeit dort kennt. Zum Grafikdesign kam sie direkt aus der Architektur und lernte es im Beruf. Vor Théla gründete sie zwei Labels mit, eines für Biokleidung in Indien und eines, das mit Textilresten arbeitete.