
Accessoires · Milan
“Ich habe mit labolsina angefangen, weil ich den Stoffen, die ich im Lager der Firma meines Vaters sah, neues Leben einhauchen wollte.”
Margherita Vaghi entwirft nur mit Stoff, den es schon gibt: Restposten aus rund vierzig Jahren, in denen ihr Vater italienische Luxushotels ausstattete, nach Angaben der Marke sechzigtausend Meter im Lager der Familie, Samt, Damast, Bouclé. Nachbestellen lässt sich davon nichts. Auf den Regalen dieses Lagers ist sie als Kind herumgeklettert, später lernte sie Art Direction und arbeitete jahrelang in Werbeagenturen. 2010 fing sie an, aus den Resten Taschen zu machen. Sie zeichnet die Modelle bis heute selbst, begleitet die Fertigung und macht das Marketing.