
Rituale · Frankfurt
“Ich möchte ein ‚Igitt, ich hasse Rosendüfte!' in ein ‚Oh, das gefällt mir tatsächlich!' verwandeln.”
Fast alles, was sie je getragen hat, war ein Rosenduft. Das Thema der ersten Linie stand deshalb von Anfang an fest, und drei Jahre später gibt es weiterhin genau ein Parfum: rose douce, ein Extrait de Parfum, der Duftölanteil liegt bei 30 Prozent, das Herz aus natürlichem Öl der Damaszener-Rose. Jahre hat sie in der Duftbranche gearbeitet, an der Seite mehrerer Parfumeure, die ihr beigebracht haben, auf Gerüche zu achten. Mit fünfzehn verließ sie ihr schwäbisches Dorf und ging für ein Schuljahr nach Texas. Was sie sich vorgenommen hatte, geriet später aus dem Blick, bis ein Cousin sie zurück zur Malerei und in die Museen holte. Aus dieser Zeit stammt das Konzept für NASRIN und für rose douce.